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StaDTPARLAMENT Jürgen Bach 

Bericht zur Stadtverordnetenversammlung vom 07.11.2023

In der Stadtverordnetenversammlung vom 07.11.2023 standen 6 Tagesordnungspunkte im Beratungsteil auf der Tagesordnung. Zu den wichtigsten Punkten soll hier informiert werden.

Energiepartnerschaft mit der EAM – Ladeinfrastrukturkonzept

Die EAM hat verschiedene mögliche Standorte für Ladesäulen untersucht und in einer Präsentation zusammengestellt, die den Stadtverordneten zur Verfügung gestellt wurde.

Bzgl. des Betriebes der Ladesäulen schlägt die EAM 2 Modelle vor:

1. Die Säulen werden von der Stadt betrieben. D.h. es gibt Kosten von ca. 10.000 Euro. Die kW Stunde kann für 38 Cent verkauft werden, die EAM liefert den Strom für ca. 30 Cent.

2. Die Säulen werden von der EAM betrieben. D.h. die EAM installiert auf eigene Kosten, verkauft den Strom allein. Aber um das Risiko zu minimieren, muss die Stadt dafür im Jahr 1500 Euro zahlen und das über 8 Jahre hinweg, also 12.000 Euro pro Ladesäule, auch wenn die EAM mit dem Stromverkauf schon Gewinne erwirtschaftet.

Bei der Schule wünscht man sich sogar eine Anlage mit 4 Ladeanschlüssen, wohl weil es sich dort für die EAM lohnt. Dafür soll die Stadt dann aber jährlich sogar 2200 Euro zahlen.

Für die Erstellung solcher Konzepte, die darauf hinaus zielen, dass wir etwas von der EAM kaufen, zahlt die Stadt auch jeweils 15.000 Euro im Jahr über 3 Jahre hinweg.

Ein Kommentar erübrigt sich hier.

Seitens der Bürger für Sontra hoffen wir, dass möglichst wenige der Ladesäulen wirklich durch die Stadt aufgebaut werden, nämlich nur dort, wo es wirklich Sinn macht.

Errichtung von Photovoltaik Freiflächenanlagen

Es wurde eine Grundlage geschaffen, die der Stadt Sontra ermöglicht für die Landwirtschaft wichtige Flächen möglichst vor der Nutzung für Freiflächenanlagen zu bewahren. Seitens der Bürger für Sontra wurde nochmal betont, dass unser Ziel sein muss, zunächst erst Dachflächen mit Solaranlagen zu bestücken, als Freiflächen mit PV-Anlagen zu versehen und so der wichtigen landwirtschaftlichen Nutzung zu entziehen.

Resolution „Weiterbau der A44 im Bereich Sontra“

Wie der Presse zu entnehmen war gab es beim Bau der A44 einen Ausschreibungsfehler für den Bereich zwischen Wichmannshausen und Herleshausen. Auf Grund dieses Fehlers droht eine mehrjährige Verzögerung, die dazu führen würde, dass der zu erwartende Verkehr dann durch das Ulfetal fahren würde. Durch die Resolution der Stadtverordnetenversammlung sollen die verantwortlichen Politiker auf diese untragbare Situation aufmerksam gemacht werden, so dass sie alle notwendigen Schritte einleiten, für einen schnellen Weiterbau der A44 zu sorgen, um die Belastung und das Risiko für die Bürger der Stadt Sontra zu minimieren.

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